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Mit ETF das Anlageuniversum erweitern

Schweizer Privatanleger entdecken zunehmend ein Instrument für sich, das institutionelle Anleger schon seit einigen Jahren schätzen: börsenkotierte Indexfonds oder ETF.

Text: Dr. Christian Gast, Leiter iShares Schweiz

Börsenkotierte Indexfonds gehören zu den am stärksten wachsenden Finanzprodukten: Ende  September 2013 belief sich das Volumen des Marktes weltweit auf rund 2,2 Billionen Dollar.[1] Das waren 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Weltweit können Anleger mittlerweile zwischen rund 4700 ETF wählen, in Europa sind es rund 2100 börsenkotierte Indexfonds.[2]

Die vier Kernqualitäten börsenkotierter Indexfonds – Einfachheit, Transparenz, Flexibilität und günstige Kosten – haben das Wachstum der ETF-Branche in den vergangenen Jahren massgeblich angetrieben. Denn sie kommen den Bedürfnissen sowohl privater als auch institutioneller Anleger entgegen. Beide Anlegergruppen wollen verstehen, was sie im Portfolio halten. Deswegen mögen sie die einfache Funktionsweise von ETF: Deren Anlageziel besteht darin, die Wertentwicklung von Kapitalmarktindizes auf Aktien, Anleihen oder sonstige Anlageklassen wie zum Beispiel Rohstoffe nachzuvollziehen – abzüglich Gebühren.

Umsetzung eines effizienten Portfoliomanagements

Mit ETF können Anleger einzelne Elemente in ihrem Portfolio auf eine Vielzahl an Indizes steuern. Bei einem langfristigen Investment bieten sich zum Beispiel ETF an, die die generelle Marktentwicklung breit abbilden, etwa auf den SMI. Ohne viel Aufwand partizipiert der Investor an der Entwicklung des Marktes. Da der Mitteleinsatz zur Abbildung der generellen Marktentwicklung relativ gering ist, kann sich der Investor auf die Erzielung von überdurchschnittlichen Marktrenditen richten und sich auf die wirklich aktiv gemanagten Teile des Portfolios konzentrieren.

Seit einiger Zeit steigt zudem das Interesse an alternativen Index-Gewichtungsmethoden, die auch «Smart Beta» oder «alternatives Indexing» genannt werden. Diese neuen Arten von Beta wie zum Beispiel nicht nach Marktkapitalisierung gewichtete Indizes sind nicht unbedingt intelligenter, sondern einfach nach anderen Kriterien zusammengesetzt. Dabei werden die in einem Markt gehandelten Aktien nach anderen Kriterien als im klassischen Ansatz nach der Marktkapitalisierung in Indizes zusammengefasst. Es werden zum Beispiel Ansätze genutzt, welche die Volatilität und die Korrelation der Titel untereinander berücksichtigen. Auch Selektionskriterien wie die Höhe der Dividendenausschüttungen dienen als Grundlage für eine neue Gewichtung von Indizes und darauf basierend für neue Produkte. Andererseits ermöglichen währungsbesicherte ETF Anlegern, Risiken durch Währungsschwankungen zu minimieren und damit verbundene Risiken effizient zu managen.

Immer mehr Anleger entscheiden sich für die Möglichkeiten, ihr Portfolio mit ETF zu gestalten. Die klassischen Index-Produkte, welche die Wertentwicklung von Kapitalmarktindizes auf Aktien, Anleihen oder sonstige Anlageklassen wie zum Beispiel Rohstoffe verfolgen, vermögen bereits einen grossen Teil des gesamten Anlageuniversums abzubilden. Mit den neuen, innovativen Produkten vergrössert sich dieses Universum und erlaubt es Anlegern, in einen breiteren Kreis von Themen und Kriterien zu investieren.

Dank den vielen denkbaren Anlagestrategien mit ETF haben sich die Produkte bei privaten, wohlinformierten Anlegern sehr gut als Portfolio-Bausteine etabliert. In der Schweiz machen private Anleger inzwischen rund dreissig Prozent des gesamten ETF-Marktes aus, gemessen am verwalteten Vermögen – Tendenz weiter steigend.

 


[1] BlackRock ETP Landscape September 2013

[2] BlackRock ETP Landscape September 2013


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