Ein schlagendes Kostenargument

Im Gebührenvergleich haben Fonds gegen ETF keine Chance.Traditionelle Fonds sind überraschenderweise sogar noch teurer geworden.

Text: Barbara Kalhammer

Börsenkotierte Indexfonds werden in erster Linie aufgrund ihrer tiefen Kosten geschätzt. Dadurch ist es ihnen oftmals auch möglich, im Performancevergleich besser als aktive Fonds  abzuschneiden. Im Gegensatz zu Fonds fallen bei ETF weder Ausgabeaufschlag noch Rücknahmegebühren an. Dafür muss ein Anleger beim Kauf von ETF Ordergebühren und den Spread, die  Differenz zwischen An- und Verkaufskurs, bezahlen.

Im Hinblick auf die Kosteneinsparungen wird jedoch die Gesamtkostenquote am stärksten beachtet. Die Total Expense Ratio (TER)  gibt die jährlichen Kosten eines Fonds an. In der TER sind Kosten wie Verwaltungs- und Depotbankgebühren enthalten. Gemäss Morningstar liegt die durchschnittliche Kostenquote für europäische Aktien-ETF bei 0,37 Prozent und beträgt somit weniger als die Hälfte der jährlichen Kosten für einen durchschnittlichen Aktienindexfonds (0,87 Prozent) und rund ein Fünftel der Gebühren eines aktiv gemanagten Aktienfonds (1,75 Prozent).

Zwar muss bei der Gesamtkostenquote berücksichtigt werden, dass sie nicht das gesamte Bild der Kosten eines ETF  wiedergibt. Die TER ist jedoch meist ein entscheidender Faktor für den Kauf und gilt als einfache Möglichkeit, um die Gebühren der Produkte zu vergleichen.

2012-04-kompakt

Überraschende Ergebnisse

Börsenkotierte Indexfonds werden in erster Linie aufgrund ihrer tiefen Kosten geschätzt. Dadurch ist es ihnen oftmals auch möglich, im Performancevergleich besser als aktive Fonds  abzuschneiden. Im Gegensatz zu Fonds fallen bei ETF weder Ausgabeaufschlag noch Rücknahmegebühren an.

Dafür muss ein Anleger beim Kauf von ETF Ordergebühren und den Spread, die  Differenz zwischen An- und Verkaufskurs, bezahlen. Im Hinblick auf die Kosteneinsparungen wird jedoch die Gesamtkostenquote am stärksten beachtet. Die Total Expense Ratio (TER)  gibt die jährlichen Kosten eines Fonds an. In der TER sind Kosten wie Verwaltungs- und Depotbankgebühren enthalten.

Gemäss Morningstar liegt die durchschnittliche Kostenquote für europäische Aktien-ETF bei 0,37 Prozent und beträgt somit weniger als die Hälfte der jährlichen Kosten für einen durchschnittlichen Aktienindexfonds (0,87 Prozent) und rund ein Fünftel  der Gebühren eines aktiv gemanagten Aktienfonds (1,75 Prozent).

Zwar muss bei der Gesamtkostenquote berücksichtigt werden, dass sie nicht das gesamte Bild der Kosten eines ETF  wiedergibt. Die TER ist jedoch meist ein entscheidender Faktor für den Kauf und gilt als einfache Möglichkeit, um die Gebühren der Produkte zu vergleichen.


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